Google Analytics – Statistiktool in WordPress einsetzen

Geschrieben am 07.07.2010 in Web | Tags: , , , , , , | Kommentar schreiben

Statistiken sind informativ und geben uns einen groben bis detaillierten Einblick auf gewisse Daten. Im Alltag, als auch in speziellen Bereichen, wie z.B. WordPress, sind diese Grafiken und Zahlen gerne gesehen. Google hat es sich mit “Google Analytics” zur Aufgabe gemacht, dem Betreiber eines Blogs oder Website, genaue Einblicke in die Zahlen der eigenen Besucher zu geben.

Es gibt viele Möglichkeiten Google Analytics in einem WordPress Blog einzubinden. Es stellt sich jedoch erstmal die Frage, was Google Analytics überhaupt ist. Wie der Name schon sagt, kommt dieser Dienst von Google und dient dazu analysieren zu können, wie viel Aufrufe und Zugriffe man auf seiner eigenen Seite hat. Dabei bietet diese Webanwendung einiges mehr als das Zählen von Besuchern. Auf dem so genannten “Dashboard” bekommt man z.B. detaillierte Informationen in Form von Grafiken und Zahlen zum Herkunftsland des Besuchers, Verweildauer und Suchverhalten.

Google Analytics Dashboard

Wer Google Adsense auf seinem Blog oder Website nutzt, kann sein Konto mit der Analytics-Statisitk verbinden. Zusätzlich zur normalen Besucherstatistik wird dann der Tagesverdienst in der ausgewählten Währung angezeigt. Das erspart den Blick in das Adsens-Konto, was deutlich Zeit spart.

Um Google Analytics überhaupt einsetzen zu können, benötigt man als Erstes ein Google-Konto. Wenn dieses eingerichtet ist, kann es gleich losgehen, indem man sich auf der Website von Google Analytics einloggt. Man wird aufgefordert eine neue Domain hinzuzufügen. Wenn dies getan ist, bekommt man einen Codeschnipsel ausgeliefert der so aussehen sollte:

<script type=”text/javascript”>
var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setAccount', 'UA-xxxxxx-x']);
_gaq.push(['_trackPageview']);

(function() {
var ga = document.createElement(‘script’); ga.type = ‘text/javascript’; ga.async = true;
ga.src = (‘https:’ == document.location.protocol ? ‘https://ssl’ : ‘http://www’) + ‘.google-analytics.com/ga.js’;
var s = document.getElementsByTagName(‘script’)[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
})();
</script>

“UA-xxxxxx-x” steht hier für die Web Property-ID, die inoffiziell auch UA-Nummer gennant wird und automatisch in den Code eingefügt wird. Damit der Tracking-Code funktioniert, muss die header.php des Themes aufgerufen werden. Dort positioniert man ihn direkt vor den </head> Tag und speichert alles anschließend ab.

Eine erweiterte Methode wäre es, ein Plugin einzusetzen. Im WordPress Plugin Directory finden sich einige Plugins, die sich darum kümmern den Code an der richtigen Stelle einzufügen. Das Plugin “Google Analytics for WordPress” z.B. erledigt diese Aufgabe zuverlässig und bietet zusätzlich erweiterte Einstellungen, wie das Ausschließen des Administrator aus der Statistik.

Google Analytics wird oft wegen Datenschutz kritisiert, da sehr viele Daten über den Besucher herangezogen werden. Als Blogbetreiber steht man nun vor der Wahl, ob man es verwenden soll oder nicht. Einerseits  ist es unkompliziert und man bekommt sehr viel geboten. Auf der anderen Seite fließen sehr viele Daten, die nicht für Dritte bestimmt sind, zu Google.

Piwik Dashboard

Als Alternative bietet sich Piwik an, dass auf dem eigenen Server installiert werden muss. Es beinhaltet fast den gleichen Umfang an Funktionen, lässt sich per Plugins erweitern und ist Open Source. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass keine Daten an Dritte gehen und man die volle Kontrolle hat.

Fazit:
Google Analytics ist ein sehr gutes Tool um herauszufinden, wie viele Besucher man auf der eigenen Website oder Blog hat. Die Installation ist sehr einfach und geht schnell von der Hand. In Sachen Datenschutz ist es eine alleinige Entscheidung des Blogbetreibers, ob man es einsetzen will oder nicht.

Foto: 96dpi, Lizenz

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