CloudApp – Simples verteilen von Dateien

Geschrieben am 03.07.2010 in Web | Tags: , , , , , | Kommentar schreiben

Wie Dateien im Netz schnell und einfach verteilt werden können, hat uns schon Droplr verraten. Auf der Suche nach besseren und weniger aufwendigen Tools bin ich auf CloudApp gestoßen. Ein Tool für den Mac, welches das Veröffentlichen und Verteilen von Dateien noch effektiver macht.

Der werbefinanzierte Webdienst kommt sehr elegant daher. Gleich nach dem Download des Tools, nistet es sich in der Menüleiste von Mac OS X ein und kann von dort aus direkt eingesetzt werden. Zieht man Bilder, Videos, Texte oder sogar Bookmarks auf die kleine Wolke, lädt CloudApp die Datei auf einen Amazon S3 Server und kopiert eine Kurz-URL in die Zwischenablage. Diese URL kann schließlich an Freunde und Bekannte weitergegeben werden.

Und wie kann ich meine hochgeladenen Dateien verwalten? Ganz einfach per Webinterface. Das schlichte und aufgeräumte Interface umfasst alle Funktionen die nötig sind, um problemlos Dateien zu löschen und zu ordnen. Zusätzlich kann hier der hauseigenen Kurz-URL Dienst genutzt werden um längere URLs zu kürzen.

Webinterface von CloudApp

Webinterface von CloudApp

Ein weiterer Pluspunkt für diese Anwendung ist die Möglichkeit kleine Erweiterungen, sogenannte “Raindrops”, hinzufügen zu können. Das macht die App sehr flexibel. Momentan stehen Erweiterungen für Firefox, Photoshop, Google Chrome und Weitere zur Verfügung. Weitere Raindrops sind laut Entwickler in Planung. Wir können also gespannt bleiben.

Raindrops

Kleine "Raindrops" als Erweiterungen für CloudApp

Was die Sicherheit angeht, bin ich auf einen interessanten Artikel von Rosenkrieger gestoßen. In diesem schildert er, dass er durch Ausprobieren auf mehrere, für die Öffentlichkeit nicht bestimmte, Daten gestoßen sei. Auf seinen Hinweis hin haben die Entwickler von CloudApp reagiert und eine neue Funktion integriert.

Standardmäßig gibt das Tool eine URL (http://cl.ly/137X) aus, die am Ende jeweils 4 Zeichen besitzt. Neu hinzugekommen ist nun die Funktion, eine kryptische URL auszugeben (vergleichbar mit einem Passwort). Diese URL umfasst 20 Zeichen und ist somit schwerer oder gar nicht zu knacken. Trotzdem sollte man vorsichtig mit dem Umgang von privaten Dokumenten in solchen Anwendungen sein. Hier empfiehlt sich immernoch eine E-Mail mit Anhang oder das Abspeichern in eigens für solche Dateien konzipierten Anwendungen.

Wenn dir die App gefällt, kannst du dich hier registrieren und CloudApp herunterladen.

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